Weiter gegen Würzburg!

Dieser Spieltag wird in die Geschichte eingehen. Am morgigen Samstag (30. Mai 2020, 14 Uhr) empfängt der SV Meppen die Würzburger Kickers. Wegen der Corona-Pandemie ruhte der Ball elf Wochen lang. Zum ersten Mal findet in der heimischen Hänsch-Arena ein sogenanntes „Geisterspiel“ statt. Alle kommenden Partien der aktuellen Drittliga-Saison werden wegen der Pandemie ohne Zuschauer ausgetragen. Der NDR überträgt morgen live im TV.

Das letzte Spiel für den SV Meppen fand am 07. März in Kaiserslautern statt. Das Team von Cheftrainer Christian Neidhart holte auf dem Betzenberg nach 1:3-Rückstand noch ein hochverdientes Unentschieden (3:3). In der Schlussphase des Spieles trafen die eingewechselten Julius Düker (85.) und Hilal El-Helwe (86.) im Doppelpack. Zum Re-Start der Liga steht der SVM auf einem hervorragendem 4. Platz (42 Punkte). Der SVM reist am Samstag direkt vom Quarantäne-Hotel Aselage (Herzlake) an. Dort hatte sich das Team nach Vorgabe des DFB eine Woche lang vorbereitet.

Vor der Corona-Pause holten die Würzburger Kickers 14 Punkte aus sechs Spielen und zeigten sich mit dieser Bilanz in Topform. Aktuell belegt die Mannschaft von Cheftrainer Michael Schiele mit 41 Punkten Tabellenrang zehn.

SVM-Cheftrainer Christian Neidhart kann beim Kader fast aus dem Vollen schöpfen. Markus Ballmert wird wegen Oberschenkelbeschwerden am Samstag noch nicht zur Verfügung stehen. Er ist aber bereits zurück im Mannschaftstraining. Es fehlt außerdem Luka Tankulic (Reha nach Sprunggelenk-OP). Zurückkehren wird Marcus Piossek, der wegen einer Adduktorenverletzung ein halbes Jahr pausieren musste.

Christian Neidhart am Freitagmittag im Hotel: „Die Trainingswoche hier in Aselage haben wir optimal genutzt, um uns auf das Spiel gegen Würzburg vorzubereiten. Die Bedingungen waren perfekt. Es ist ja auch außergewöhnlich, dass wir eine Woche vor einer Partie so konzentriert arbeiten können. Wir sind bestens drauf und hochmotiviert.“ Vor den Gästen aus Würzburg hat man den nötigen Respekt: „Sie haben bisher eine starke Rückrunde gespielt und gerade offensiv überzeugt. Wir konnten bisher gegen Würzburg noch keinen Dreier einfahren. Das soll sich jetzt ändern!“

Von: Thomas Kemper