Punkten bei den Zebras

Am morgigen Mittwochabend (02.10.2019, 19 Uhr) bestreitet der SV Meppen das Nachholspiel beim Tabellenvierten Duisburg. Die Partie beim MSV war am 31. August wegen Schäden am Stadiondach abgesagt worden.

Der SV Meppen verlor am vergangenen Sonntag das Heimspiel gegen den KFC Uerdingen mit 1:2. Das Team von Cheftrainer Christian Neidhart musste zwei Gegentore nach Standards der Krefelder hinnehmen. Aktuell steht unser Team auf Tabellenplatz 15 (9 Punkte). Bei einem Sieg in Duisburg könnte der Sprung auf Platz neun gelingen.

Der MSV Duisburg gewann die letzte Partie auswärts in Jena mit 2:1. Dabei musste das Team von Torsten Lieberknecht nach einer Roten Karte gegen Arne Sicker 85 Minuten in Unterzahl spielen. Arne Sicker ist für das Spiel gegen den SV Meppen gesperrt. Duisburg führt mit vier Siegen und 11:3 Toren aktuell die Heimtabelle an. „Wenn wir ein Stück weit nachlassen, wird es gegen jede Mannschaft schwer, auch gegen Meppen. Wir müssen spielerisch aktiv sein und kämpferisch immer am Limit spielen“, forderte MSV-Coach Lieberknecht, dessen Team schon beim 2:1-Sieg gegen 1860 München ein 0:1 drehte.

SVM-Trainer Christian Neidhart kann beim Kader fast aus dem Vollen schöpfen. Nach seiner Gelb-Rot-Sperre darf Deniz Undav wieder spielen. Auch Max Kremer ist komplett zurück im Training. Nur Thilo Leugers muss noch etwas pausieren. „Wir haben also genug Alternativen und sind bestens gerüstet“, so Christian Neidhart am Dienstagnachmittag.

Für den SVM-Coach ist Duisburg ein Aufstiegskandidat: „Die individuelle Klasse beim MSV ist sehr hoch. Ich hatte Duisburg zu Beginn gar nicht so richtig auf meiner Liste, weil sie sehr spät mit der Kaderplanung begonnen haben. Mit der Art und Weise wie sie Fußball spielen, gehören sie zu den Top-Mannschaften der Liga. Über die Außenbahn sorgt der starke Moritz Stoppelkamp für Tempo und stetige Gefahr. Mit Torsten Lieberknecht hat das Team zudem einen sehr erfahrenen Trainer. Ich glaube, dass Duisburg mit dem Potenzial bis zum Ende um den Aufstieg mitspielen wird. Wir haben ein ordentliches Brett vor uns.“

Von: Thomas Kemper