Mit den Löwen auf Augenhöhe

Foto: W. Scholz

Am morgigen Samstag (15. Februar 2020, 14 Uhr) kommt es in der heimischen Hänsch-Arena zum Spitzenspiel des SV Meppen gegen den TSV 1860 München. Beide Teams liegen punktgleich auf Tabellenplatz sechs und sieben. Der SVM will den Auswärtssieg aus Magdeburg vor großer Kulisse vergolden.

Der SV Meppen zeigte sich am vergangenen Spieltag auswärts in Topform: Gegen den 1. FC Magdeburg siegte das Team von Cheftrainer Christian Neidhart vor 15886 Zuschauern überzeugend mit 2:0. Valdet Rama und Deniz Undav erzielten die Treffer für unsere Mannschaft. Hochverdiente drei Punkte. Damit steht das Team aktuell auf Tabellenplatz 6 (34 Punkte).

Der TSV 1860 München ist Tabellennachbar auf Rang sieben (ebenfalls 34 Punkte). Unter Cheftrainer Michael Köllner bleiben die Löwen ungeschlagen. Im achten Spiel unter seiner Regie gab es am vergangenen Wochenende ein 1:1 gegen Waldhof Mannheim. Nach zehn Spielen ohne Niederlage hat sich der TSV 1860 München in der Tabelle nach oben vorgearbeitet. Die Fans beider Lager dürfen ein Spitzenspiel erwarten. Am Samstag trifft der 23-jährige SVM-Stürmer Deniz Undav (13 Saisontore) im Duell der Generationen auf Sascha Mölders (34, zwölf Treffer) - auch hier kommt es also zu einem Verfolgerduell. Deniz Undav ist Vierter in der Schützenliste, Mölders Sechster.

Der Kader des SVM wird sich gegen die Löwen wieder etwas verändern. Es fehlt weiter Marcus Piossek, der sich nach seinem Adduktorenabriss im Aufbautraining befindet. Verletzungsbedingt werden Marius Kleinsorge (Muskelfaserriss), Willi Evseev (Rippenbruch) und Marco Komenda (Innenbanddehnung) nicht auflaufen können.

SVM Cheftrainer Christian Neidhart nach dem Abschlusstraining am Freitag: „1860 hat sich nach dem Trainerwechsel stabilisiert und spielt einen guten Ball. Es wird eine anspruchsvolle Aufgabe. Wichtig ist, dass wir von Beginn an enorm präsent sind. Das erfolgreiche Spiel in Magdeburg gibt uns das nötige Selbstvertrauen. Wir wollen nachlegen und zu Hause den Auswärtssieg vergolden.“

Von: Thomas Kemper