Mit Rückenwind an die Ostsee

Am morgigen Samstag (05.10.2019, 14 Uhr) trifft der SV Meppen im Ostseestadion auf den FC Hansa Rostock. Nach dem Auswärtssieg in Duisburg am Mittwoch fährt das Team von Cheftrainer Christian Neidhart mit Selbstvertrauen in die Hansestadt.

Der SV Meppen hat am Mittwochabend dank einer hervorragenden Leistung mit 3:1 (3:1) beim Tabellenvierten MSV Duisburg gewonnen. Durch den Sieg gelang unserem Team in der Tabelle der Sprung auf den neunten Rang. Für Cheftrainer Christian Neidhart war die Partie beim Favoriten Duisburg „eines der besten Auswärtsspiele seiner Mannschaft überhaupt“. Jeweils neun Punkte haben Hansa Rostock und der SV Meppen in den vergangenen fünf Drittligapartien geholt.

Beim Aufsteiger Mannheim erkämpfte sich Hansa Rostock zuletzt ein 1:1. Das Team von Coach Jens Härtel ist seit fünf Partien ohne Niederlage, kommt in der Tabelle aber nicht so recht voran (aktuell Platz 13). In fünf Heimspielen gegen Meppen gelang Rostock nur ein einziger Sieg, und der liegt auch schon 26 Jahre zurück. Hansa-Coach Jens Härtel am Freitag über den SVM: „Das ist eine bockstarke Mannschaft mit einer guten Mentalität und tollen Einzelspielern. Abläufe und Spielidee funktionieren.“ In Rostock trifft Christian Neidhart auf seinen Sohn Nico, der in der Hansestadt spielt. „Extrem heiß“ sei er auf die Partie, erklärte der Hansa-Verteidiger.

Der SVM hat aus dem Duisburg-Spiel einige Blessuren mitgenommen: Marco Komenda, Steffen Puttkammer, Valdet Rama und Deniz Undav sind leicht angeschlagen. „Wir werden erst am Samstag genau wissen, wie die Startelf aussieht“, so Christian Neidhart am Freitag vor der Abfahrt nach Rostock. Max Kremer rückt wieder in den Kader.

Der SVM-Coach zum Gastgeber: „Auch wenn die letzten Ergebnisse von Hansa nicht so überzeugend waren, ist es immer schwer in Rostock zu bestehen. Mit den aktuellen Neuverpflichtungen wurde die Mannschaft in den vergangenen Spielen deutlich stärker. Wir haben nach unserem Sieg gegen Lautern gesehen, wie schwer es sein kann, die Euphorie zu nutzen. Aber natürlich fahren wir nach dem Auswärtssieg in Duisburg mit Selbstvertrauen und Rückenwind an die Ostsee.“

Von: Thomas Kemper