„Lewandowski inspiriert mich!“

Foto: M. Behlmann

„Lewandowski inspiriert mich!“

Angreifer Julius Düker geht für den SV Meppen auf Torejagd. Der 23-Jährige kam vom Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig und sicherte auch durch seine Toren dort den Klassenerhalt. Im Interview spricht der gebürtige Braunschweiger über Topstürmer, die perfekte Vorbereitung und Reiseziele.

Julius, als neuer Angreifer des SVM sollst Du für möglichst viele Tore sorgen. Trainiert ein Stürmer anders als seine Mannschaftskollegen?

Julius Düker: „Eigentlich nicht. Ich absolviere die gleichen Trainingseinheiten wie meine Mitspieler. Trotzdem nehme ich mir nach dem offiziellen Training schon mal einige Bälle um Torschüsse zu optimieren. Ich lasse mir auch von Außenspielern Flanken schlagen, die ich dann vor dem Tor zu verwerten suche. Das bietet sich an.“

Erinnerst Du Dich in Deiner noch jungen Karriere an ein ganz besonders schönes oder wichtiges Tor?

Julius Düker: „Ich freue mich natürlich über jedes Tor. In der letzten Saison habe ich für Eintracht Braunschweig gerade in den letzten Minuten Tore gemacht, die am Ende natürlich sehr wichtig waren. Da freut man sich besonders! Ich hoffe, dass ich jetzt diese Erfolge auch für den SV Meppen genießen kann.“

Hast Du ein bestimmtes, sich wiederholendes Ritual vor einem Spiel?

Julius Düker: „Ein richtiges Ritual eigentlich nicht. Aber es gibt schon Abläufe, die sich wiederholen. Ich achte darauf gut zu schlafen und das Richtige zu essen. Wenn ich merke, dass mir das gut tut, wiederhole ich es vor den Spielen. Diese konsequente Vorbereitung ist schon extrem wichtig, um die Leistung optimal abzurufen.“

Gab es noch einen weiteren Berufswunsch neben dem des Fußballprofis?

Julius Düker: „Mein Traumberuf war immer der des Profifußballers. Ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich das so ausleben darf! Ich hätte mir aber auch gut das Arbeiten als Lehrer vorstellen können.“

Wer ist für Dich aktuell der beste deutsche Stürmer und warum?

Julius Düker: „In Deutschland ist das für mich aktuell Robert Lewandowski von Bayern München. Er verkörpert schon den Stürmertyp, der in seinen Anlagen fußballerisch komplett ist. Seine Spielweise inspiriert mich. Aber auch Nils Petersen von Freiburg oder Simon Terodde aus Köln sind Stürmer, die eine ähnliche Spielweise haben wie ich. Von denen kann man sich schon einiges abschauen.“

Wie kannst Du am besten entspannen?

Julius Düker: „Das ist ganz unterschiedlich. Ich schaue gern ganz relaxt einen guten Film und genieße es Zuhause zu sein. Ich verbringe aber auch viel Zeit mit der Familie oder meinen Freunden. Das ist für mich die perfekte Entspannung.“

Gibt es ein Reiseziel, dass Dich besonders reizt?

Julius Düker: „Ich versuche schon möglichst jedes Jahr mir neue Reiseziele auszusuchen. Es gibt halt unglaublich viele schöne Ecken zu entdecken. Thailand und die USA stehen im Moment bei mir ziemlich oben auf der Liste.“

Wen würdest Du selbst gern einmal interviewen?

Julius Düker: „Wenn wir beim Sport bleiben, wäre das Robert Lewandowski. Mich würde schon sehr interessieren wie er an bestimmten Dingen arbeitet, was er eventuell anders macht. Von seiner Professionalität kann man sicherlich lernen.“

Julius, vielen Dank!

Interview: Thomas Kemper