Herausforderung Unterhaching

Am Samstag (09. November 2019, 14 Uhr) trifft der SV Meppen südlich von München auf den Tabellenzweiten SpVgg Unterhaching. Nach dem grandiosen Heimsieg gegen Bayern II muss SVM-Cheftrainer Christian Neidhart nun den Kader umplanen.

Der SV Meppen bezwang am vergangenen Spieltag den FC Bayern München II nach zwischenzeitlichem 1:3-Rückstand noch mit 5:3 (1:1). Die 9023 Zuschauer in der Hänsch-Arena Meppen sahen ein großartiges Fußballspiel. Das Team begeisterte mit Kampf und großer Moral. Mit dem Sieg kletterte unsere Mannschaft auf Tabellenplatz neun (19 Punkte).

Die SpVgg Unterhaching rangiert aktuell auf einem sehr guten zweiten Platz (27 Punkte). Das letzte Spiel gewann das Team von Cheftrainer Claus Schromm in Mannheim mit 3:0. Die Hachinger treten bisher heimstark und mit guter Defensive auf. Die SpVgg holte im eigenen Stadion bislang vier Siege und zwei Remis. Zu Hause verlor man lediglich einmal. Insgesamt erst 14-mal gelang es dem Gegner, die Elf von Claus Schromm zu überlisten. Das bisherige Abschneiden der SpVgg Unterhaching: sieben Siege, sechs Punkteteilungen und ein Misserfolg. In den letzten fünf Spielen schaffte Unterhaching allerdings nur einen Sieg.

Gegen Bayern II konnte der SV Meppen beim Kader aus dem Vollen schöpfen. Das sieht nun leider komplett anders aus: Erik Domaschke (Rote Karte) und Thilo Leugers (Gelb-Rot) sind gesperrt. Marcus Piossek muss nach Adduktorenabriss operiert werden und fällt wohl bis zur Winterpause aus. David Vrzogic fehlt weiter wegen Meniskusbeschwerden.

Marius Kleinsorge erlitt nach Zusammenprall mit dem Bayern-Keeper eine Prellung am Hüftbeuger. Sein Einsatz in Unterhaching ist aktuell genauso fraglich, wie der Einsatz von Luka Tanculic, dem es im Training in den Rücken reingeschossen hat. „Das haben wir uns vor einem so schweren Spiel anders gewünscht“, so Christian Neidhart.

Den Gegner aus Bayern schätzt der SVM-Cheftrainer stark ein: „Haching kann sehr gut flach von hinten herausspielen. Qualität ist auf allen Positionen vorhanden. Nicht ohne Grund stehen sie oben in der Tabelle. Auch nach Rückschlägen in der vergangenen Saison haben sie sich gefangen und auch klug verstärkt. In den letzten Spielen hat Haching ein deutliches Zeichen gesetzt, wo es hingehen soll. Das wollen wir auch! Wir müssen wieder alle Tugenden abrufen.“

Von: Thomas Kemper