Die Euphorie mitnehmen!

Foto: W. Scholz

Am Freitagabend (20.09.2019, 19 Uhr) bestreitet der SV Meppen das Auftaktspiel des 9. Spieltags in der 3. Liga. Auswärts trifft das Team von Cheftrainer Christian Neidhart auf die Würzburger Kickers. Die Spielfreude aus dem Kaiserslautern-Sieg soll auch in Bayern für Punkte sorgen.

Was für ein Auftritt am vergangenen Samstag: Der SVM begeisterte 8686 Zuschauer in der Hänsch-Arena Meppen mit einem klaren 6:1 (3:1) gegen den Traditionsclub 1. FC Kaiserslautern. Der Sieg – der höchste in der SVM Drittliga-Historie - war auch in dieser Höhe mehr als verdient. Das Team von SVM-Cheftrainer Christian Neidhart kletterte dank des Erfolges mit nun elf Punkten in der Tabelle auf den achten Rang. Dabei ist unser Team sogar noch mit einer Partie im Rückstand. Die Begegnung des siebten Spieltages beim MSV Duisburg wird am 2. Oktober nachgeholt.

Die Würzburger Kickers gewannen ihre letzte Partie auswärts in Mannheim mit 2:1. Aktuell belegt die Mannschaft von Cheftrainer Michael Schiele Tabellenrang 15 (9 Punkte). Wieder einmal war es kein Spiel, bei dem die Null am Ende für die Würzburger Kickers auf der Tafel stand. Und trotzdem waren es die Gäste, die nach 90 Minuten jubelten und die Serie von 29 ungeschlagenen Liga-Spielen in Folge für den SV Waldhof Mannheim knackten. Mit 22 Gegentoren in den ersten acht Spielen zeigte die Kickers-Defensive mehrfach Schwächen. 14 Tore hat Würzburg erzielt.

Der SVM fährt mit viel Selbstvertrauen und starkem Kader nach Franken.  „Wir haben nur eine Veränderung im Team für Würzburg: Max Kremer fällt leider mit Adduktorenproblemen aus. Dafür wird Julius Düker reinrücken. Das bleibt die einzige Änderung“, so Christian Neidhart. Kapitän Thilo Leugers (Aufbau nach Fersen-OP) ist im Training, aber noch nicht voll belastbar. „Thilo wird das Wochenende nutzen, um möglichst rasch wieder zurückzukommen.“

SVM-Cheftrainer Christian Neidhart weiß um die Stärken des Gastgebers: „Die Würzburger Kickers verfügen über große spielerische Qualität. Sie haben zwar zur neuen Saison viele Abgänge hinnehmen müssen - sich aber auch gute neue Jungs geholt. Im letzten Jahr hatten wir in Würzburg großes Pech, als wir in der 95. Minute das Gegentor bekommen haben (1:2). Wir wollen nach dem Heimsieg gegen Kaiserslautern die Euphorie und Spielfreude mit nach Bayern nehmen. Wir konnten bisher gegen Würzburg noch nicht gewinnen, sind jetzt aber in der Verfassung, das ändern zu können.“

Von: Thomas Kemper