Bereit für den Betze!

Am morgigen Samstag (07. März 2020, 14 Uhr) trifft der SV Meppen auf dem legendären Betzenberg auf den 1. FC Kaiserslautern. Das Team von SVM-Cheftrainer Christian Neidhart reist als Tabellenvierter mit breiter Brust und großer Vorfreude zu den Roten Teufeln.

Der SV Meppen gewann am vergangenen Sonntag das Spitzenspiel der 3. Liga gegen den MSV Duisburg verdient mit 1:0 (0:0). Vor 10748 begeisterten Zuschauern in der Hänsch-Arena Meppen zeigte die Mannschaft einen mitreißenden Auftritt. Das Siegtor erzielte Luka Tankulic. Der SVM kletterte damit auf Rang vier (41 Punkte). Es sind nur noch zwei Punkte zum Relegationsrang drei, drei Zähler beträgt der Rückstand auf die ersten beiden Plätze.

Der 1. FC Kaiserslautern trennte sich am vergangenen Spieltag von Waldhof Mannheim mit einem 1:1. Aktuell stehen die Pfälzer damit auf Tabellenplatz 13 (33 Punkte) und haben nur zwei Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz. Im heimischen Fritz-Walter-Stadion holte das Team von Cheftrainer Boris Schommers nur 16 Punkte aus zwölf Spielen. Die „Roten Teufel“ sind in der Rückrunde noch ohne Sieg. Nach 26 absolvierten Begegnungen stehen für den 1. FC Kaiserslautern acht Siege, neun Unentschieden und neun Niederlagen auf dem Konto. Bisher spielte Lautern fünfmal gegen den SV Meppen. Darunter gab es legendäre Partien wie das 6:7 in der Saison 1996/97 in der 2. Bundesliga, als Otto Rehhagel Trainer der Pfälzer war. Oder das Hinspiel der aktuellen Saison, welches der SVM mit einem begeisternden 6:1 für sich entschied.

Im Kader des SVM wird Willi Evseev für das Spiel in Kaiserslautern gelbgesperrt fehlen. Marcus Piossek befindet sich nach seinem Adduktorenabriss im Aufbautraining und benötigt weiter etwas Geduld. Hinter dem Einsatz von Markus Ballmert (Probleme am Oberschenkel) und Valdet Rama (grippaler Infekt) stehen aktuell noch Fragezeigen. Alle anderen sind an Bord.

SVM-Cheftrainer Christian Neidhart vor der Abfahrt nach Kaiserslautern am Freitagmorgen: „Ich erwarte, obwohl Lautern ein wenig aus dem Tritt gekommen ist, eine sehr kompakte Mannschaft. Sie spielen nicht schlecht. Ich denke, es ist bei Kaiserslautern eher eine Ergebniskrise. Hausgemachte Probleme im Verein machen die Sache sicher nicht einfacher. Wir werden uns weiter auf unsere Stärken konzentrieren.“

Von: Thomas Kemper