| Teil 1: "Alle Neune" gegen Hildesheim |
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Neun Torerfolge in einem Spiel – über eine derartige Ausbeute haben sich unsere 1. Herren im Lauf der SVM-Geschichte nicht allzu oft freuen dürfen. Einer jener Tage, an denen ihnen nahezu alles gelang, war der 25. August 1968. Damals deklassierten sie den ruhmreichen VfV Hildesheim (inzwischen mit Borussia Hildesheim zum VfV Borussia 06 Hildesheim vereint) vor 1000 Zuschauern im heimischen Hindenburgstadion mit 9:2. „Der SV Meppen in großer Schusslaune“ lautete anschließend die Schlagzeile in der Meppener Tagespost. Und die Jahre später vom Markt genommenen Emsland-Nachrichten titelten nach dieser außergewöhnlichen Partie der Landesliga Niedersachsen: „SVM rupfte Hildesheim arg mit 9:2“. Dabei hatte es im Duell des Meisters gegen den Vizemeister der Saison 1967/68 zunächst nicht nach einem derartigen Kantersieg ausgesehen. Schon in der dritten Minute nämlich hatte das von Hermann Michel trainierte Team eine kalte Dusche in Form eines 0:1-Rückstandes hinnehmen müssen, als VfV-Mittelstürmer Wiegand dem späteren Bundesliga-Torhüter Fritz Stefens mit einem platzierten 16-Meterschuss keine Abwehrchance ließ. Schon zwei Minuten später aber begann die Meppener Angriffslawine zu rollen – und wer anders als Torjäger-Legende Gerd Sand hätte sie auslösen können. Nach einem zu kurz abgewehrten Schuss von Helmut Kaiser war „Kies“ zur Stelle und schob aus wenigen Metern zum 1:1 ein. Weitere Treffer ließen danach trotz bester Chancen erst einmal auf sich warten. Dann aber sorgten Peter Plogmann (39.) und erneut Gerd Sand (45.) doch noch für eine 3:1-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel ging es Schlag auf Schlag. Plogmann (53.), Sand (54. und 58.), „Issi“ Balzen (70.) und Helmut Kaiser mit einem sicher verwandelten Handelfmeter (78.) schraubten das Resultat auf 8:1. Dem hatten die Gäste um ihre stämmige Mittelläufer-Legende Horst Kuschenberg bei brütender Hitze nur noch ein Handelfmeter-Tor durch Wiegand (84.) entgegen zu setzen. Sekunden vor dem Abpfiff trug sich noch „Männi“ Rocks in die Torschützenliste ein, als er nach einer Vorlage Gerd Sands aus drei Metern zum 9:2 einnetzte.Neben den Torschützen wurden in den anschließenden Presseberichten vor allem Abwehrakteur Manfred Mogge (Foto auf dieser Seite) sowie die Mittelfeldspieler „Kalli“ Witte und Udo Seidel lobend hervorgehoben. „Zweitweise spielten die Meppener Stürmer, gut unterstützt von Witte und Seidel, die nun ständig offensiv blieben, mit der Hildesheimer Deckung Katz und Maus“, berichtete zum Beispiel die Fachzeitung ,Sport Niedersachsen’. Am Saisonende belegte der SV Meppen mit 33:27 Punkten (damals gab’s noch die Zweipunkteregelung) den achten Tabellenplatz. Die Hildesheimer landeten auf dem vorletzten Rang. Das damalige SVM-Team: Fritz Stefens – Benno Reimann, Manfred Mogge – Dieter Witte, Eberhard Strauch, Helmut Kaiser – Christel Balzen, Peter Plogmann, Gerd Sand, Udo Seidel, Heinz Holstein (27. Georg Rocks). |















um ihre stämmige Mittelläufer-Legende Horst Kuschenberg bei brütender Hitze nur noch ein Handelfmeter-Tor durch Wiegand (84.) entgegen zu setzen. Sekunden vor dem Abpfiff trug sich noch „Männi“ Rocks in die Torschützenliste ein, als er nach einer Vorlage Gerd Sands aus drei Metern zum 9:2 einnetzte.












