Wir wollen weiter an Boden gutmachen

Nach der Trainingseinheit hat sich die Mannschaft am Donnerstagmittag auf die Reise nach Thüringen gemacht. Am morgigen Freitag (07.12., 19 Uhr) trifft der SV Meppen im letzten Auswärtsspiel des Jahres auf Carl Zeiss Jena – einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Der SV Meppen steht aktuell mit 16 Punkten auf Tabellenplatz 18. Das Team von Cheftrainer Christian Neidhart begeisterte am 1. Adventssonntag in der Hänsch-Arena mit einem 3:0-Heimsieg gegen den SC Fortuna Köln. Überzeugend rief die Mannschaft alle Tugenden ab, die man im Abstiegskampf der 3. Liga braucht: Herz, Leidenschaft, Mut und einen starken Willen zum Sieg. „Für uns war es entscheidend, mit dem Sieg gegen Fortuna Köln in diese Woche zu starten. Das war enorm wichtig für das Selbstvertrauen. Es wird zusätzlich neue Kräfte freisetzen“, so SVM-Cheftrainer Christian Neidhart.

Der FC Carl Zeiss Jena steht aktuell auf Tabellenplatz 17 (17 Punkte) und damit einen Zähler vor dem SVM. Die Thüringer hatten in den letzten Partien Probleme in der Abwehr. Sie mussten insgesamt bereits 34 Gegentreffer hinnehmen. Am vergangenen Samstag verlor Jena mit 2:5 (2:1) bei den Würzburger Kickers. Dabei überzeugte das Team von Mark Zimmermann vor allem im ersten Abschnitt mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und führte zu Beginn nicht unverdient. Danach drehte sich die Partie komplett und die Thüringer fielen auseinander. Die zweite Niederlage in Folge (mit insgesamt zehn Gegentoren) für Jena.

„Wir haben in den letzten beiden Spielen zu viele Gegentore bekommen, das müssen wir abstellen“, betont Jena-Coach Mark Zimmermann, der sich dabei aber nicht allein auf die Verteidigung bezieht. Insgesamt sei der Abstand zwischen Sturm, Mittelfeld und Abwehr zu groß, habe der Gegner zu viel Raum. Personell ist Jenas Cheftrainer zu einigen Veränderungen gezwungen. Guillaume Cros und Kevin Pannewitz haben in Würzburg ihre fünfte Gelbe Karte gesehen und sind somit am Freitag gesperrt.

SVM-Trainer Christian Neidhart: „Jena hat in den letzten Wochen schon gezeigt, dass sie über eine gute Offensive verfügen. Sie haben allerdings mehr Tore bekommen, als sie geschossen haben. Wir wollen mit der Eröffnung des Spieltages am Freitagabend aus eigener Kraft unten aus der Tabelle rauskommen – darum geht es. Wir wollen vorlegen und Druck aufbauen.“

Von: Thomas Kemper