Vorbericht - SVM am Samstag gegen Egestorf-Langreder

Nach dem ersten Spielausfall am vergangenen Wochenende geht es für den SV Meppen am Samstag (16 Uhr) darum, wieder schnell in den Rhythmus zu finden. Gegen Aufsteiger 1. FC Germania Egestorf/Langreder soll die Spitzenposition der Regionalliga Nord weiter gefestigt werden.

Auf dem Papier sind die Rollen im Vorfeld klar verteilt: Egestorf reist als abstiegsbedrohter Tabellen-15. zum Spitzenreiter. Doch dass der Verein aus Barsinghausen, der durch seine Nähe zum niedersächischen Fußballverband in der Vergangenheit schon desöfteren in der Kritik stand, ein unbequemer Gegner sein kann, hat das Team schon mehrfach bewiesen.

So auch im Hinspiel, als die Mannschaft von Christian Neidhart erst durch einen späten Siegtreffer von Max Kremer mit 3:2 gewannen. Zuvor konnte Egestorf im ersten Abschnitt eine zweimalige Meppener Führung von Benjamin Girth egalisieren. Und das erste Meppener Gastspiel in Egestorf, als vor einanhalb Jahren der SVM beim damaligen Oberligisten im NFV-Pokal mit 1:4 krachend scheiterte, dürfte dem ein oder anderen noch in bester Erinnerung sein.

Davon ab scheint sich das Team von Jan Zimmermann von Woche zu Woche besser an die neue Spielklasse zu gewöhnen. Lange stand Egestorf auf einem Abstiegsplatz, doch vier ungeschlagene Spiele in Serie sorgten dafür, dass das rettende Ufer erreicht wurde. Dabei gelang sowohl ein Sieg gegen den Tabellenzweiten VfB Lübeck als auch in der Vorwoche ein verdienter 2:0-Erfolg bei Vorjahresmeister VfL Wolfsburg II. Egestorf blieb somit auch im Spielryhthmus, der SVM konnte immerhin am Dienstag in Hardenberg testen und gegen den Verein von Johan Wigger mit 2:1 gewinnen.

Die Blau-Weißen sind also gewarnt, zumal Neidhart mit Personalsorgen zu kämpfen hat. Max Kremer wird sicherlich ausfallen, Marc Schnier vermutlich ebenfalls. Marius Kleinsorge und Patrick Posipal schlugen sich unter der Woche mit einer Grippe herum. Doch der Kader ist theoretisch groß.