Vertrauen in die eigene Stärke

Blick nach vorn: Thilo Leugers und seine Mannschafskollegen gehen selbstbewusst in das Spiel gegen den KFC Uerdingen.      

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In der englischen Woche steht für den SV Meppen bereits am morgigen Mittwoch das nächste Spiel an. In der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena trifft das Team von Cheftrainer Christian Neidhart auf den KFC Uerdingen. Anstoß der Partie ist um 19 Uhr.

Nach der unglücklichen Derby-Niederlage am Sonntag gegen den VfL Osnabrück (0:2) will der SVM am dritten Spieltag der noch jungen Saison unbedingt wichtige Punkte mitnehmen. „Wir haben uns den Druck selber aufgebaut“, sagt Christian Neidhart. Trainerteam und Mannschaft gehen dennoch oder gerade deshalb erhobenen Hauptes in das Auswärtsspiel. Das Spiel gegen Osnabrück wurde genau analysiert und aufgearbeitet. „Wir lassen uns nicht verrückt machen, und vertrauen auf unsere Stärken, die uns schon in der vergangenen Saison erfolgreich gemacht haben“, so Neidhart. Es gelte nun den perfekten Spielrhythmus zu finden.

Trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Torwart Erik Domaschke (Anriss Patellasehne), Marcel Gebers (Hüftprobleme) und Fabian Senninger (Kreuzbandriss) strotzt das Team des SV Meppen weiter vor Selbstvertrauen. Unsicher ist allerdings noch, ob Marius Kleinsorge zum Einsatz kommen kann. Er hatte sich im Spiel gegen Osnabrück eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Zurück im Kader wird in jedem Fall auch wieder Thorben Deters sein. „Diese Entscheidung ist ganz unabhängig vommöglichen Ausfall von Marius gefallen“, betont Christian Neidhart. Thorben Deters hatte bereits in den Vorbereitungsspielen viele starke Momente. Da im Laufe der englischen Woche nach dem Spiel am Mittwoch bereits am Samstag das nächste Heimspiel gegen den VfR Aalen (14 Uhr) auf dem Programm steht, will Christian Neidhart auf einigen  Positionen rotieren: „Wir müssen so frisch wie möglich sein, um unsere vorhandenen Stärken auszuspielen und damit Uerdingen vor Probleme zu stellen.“

Mit dem KFC Uerdingen trifft der SVM auf einen erfahrenen und prominenten Gegner. Die ehemaligen Bundesligaprofis Kevin Großkreutz (früher BVB), Maximilian Beister (ehemals HSV) und Stefan Aigner (ehemals Eintracht Frankfurt) spielen für die Krefelder. Der KFC will nach dem 2:0-Sieg in Würzburg an den Erfolg anknüpfen. Personell steht ein Fragezeichen hinter Ali Ibrahimaj. Der Uerdinger Stürmerwurde nach seinem Tor in Würzburg verletzungsbedingt ausgewechselt.

Von: Thomas Kemper