Mit breiter Brust in das Derby

Am morgigen Samstag (26.01., 14 Uhr) trifft der SV Meppen im Auswärtsspiel an der Bremer Brücke auf den aktuellen Tabellenführer VfL Osnabrück. Dem ersten Drittligaspiel des neuen Jahres fiebern die Fußballfans beider Lager mit großer Begeisterung entgegen.

Der SV Meppen ist für das prestigeträchtige Derby bestens vorbereitet, und geht mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Beim achttägigen Trainingslager im türkischen Belek (13. bis 20. Januar) wurde intensiv und effektiv gearbeitet. Starke Auftritte gegen die Erstligisten FK Qäbälä aus Aserbaidschan (2:1) und FC Botosani aus Rumänien (3:2) haben eine neue Kompaktheit in der Defensive gezeigt. „Das hat sehr gut funktioniert“, erklärt SVM-Cheftrainer Christian Neidhart. „Wir haben unsere Einheiten zu 100 Prozent durchgezogen. Unsere Erwartungen an das Trainingslager haben sich voll erfüllt.“

Der VfL Osnabrück hat eine beeindruckende Hinrunde gespielt und belegt aktuell mit 41 Punkten den ersten Tabellenplatz. Auf heimischen Platz ließ sich der VfL selten stoppen. Insgesamt kommt die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune bisher auf elf Siege, acht Unentschieden und eine Niederlage. Die starke Defensive hat im bisherigen Saisonverlauf erst 15 Gegentreffer zugelassen. SVM-Trainer Christian Neidhart: „Der VfL steht zurecht an der Tabellenspitze. Bei aller Rivalität habe ich Respekt für die konstant gute Leistung des Teams bisher.“

Der SV Meppen hat sich vor Weihnachten mit einer Serie von drei Siegen und einem Unentschieden auf den Nichtabstiegsplatz 16 (22 Punkte) der Drittligatabelle gestellt. Ein wichtiges Ziel wurde damit vor der Winterpause erreicht. „Das war enorm wichtig. Wir, und auch die Fans haben gemerkt: Es funktioniert doch! Wir haben doch eine sehr gute Mannschaft, die unsere Tugenden auf den Platz bringt“, sagt Christian Neidhart. Am Dienstag präsentierte der SV Meppen noch eine Neuverpflichtung: Vom Drittligakonkurrenten SV Wehen Wiesbaden wechselte der Offensivspieler René Guder zum SVM. „Mit René gewinnen wir im Angriff noch mehr an Qualität. Er passt überragend in unser Spielsystem, und ist vorne extrem variabel einsetzbar“, so Christian Neidhart.

Von: Thomas Kemper