DFB-Pokal-Frauen: SVM gastiert beim FSV Gütersloh 2009

DFB-Pokal: SVM gastiert beim FSV Gütersloh 2009

Stroot nutzt Pause zur Detailarbeit

Der Ligabetrieb ruht. Nach den ersten drei Spieltagen der diesjährigen 2. Frauen-Bundesliga-Saison folgt eine vierwöchige „Ligaruhe“, nach der es für die Frauen des SV Meppen am 11. Oktober gegen den Vorjahresmeister 1.FC Lübars weitergeht.

Doch der Schein trügt, sollte man annehmen, dass der DFB für die Frauen nach den ersten drei Spieltagen bereits eine erste Ruhephase vorgesehen haben sollte. Die Pause wird bedingt durch die aktuellen Spiele der Deutschen Frauennationalmannschaft im Rahmen der EM-Qualifikation (zu Beginn der Qualifikation besiegte das Team von Bundestrainerin Silvia Neid am vergangenen Freitag Ungarn mit 12:0 und auch Kraotien wurde mit 1:0 geschlagen) und des in Duisburg ausgetragenen Länderpokals am ersten Oktoberwochenende. Dazwischen und damit für den kommenden Sonntag ist die 2. Runde des diesjährigen DFB-Pokal der Frauen terminiert und hier hat die „Losfee“ der Mannschaft von Tommy Stroot eine Auswärtsreise zum FSV Gütersloh 2009 beschert.

Der SV Meppen hat sich in der ersten Runde erfolgreich und vermeintlich deutlich mit 5-1 beim Ligakonkurrenten BW Hohen Neuendorf durchgesetzt, musste dabei aber den Gang in die Verlängerung antreten. Gütersloh siegte dahingehend noch deutlicher mit 12-0 beim Frauen-Verbandsligisten F.F.C. Gera.

„Natürlich hätten wir gerne ein Heimspiel gehabt“, betont Stroot freimütig, dass er mit dem Los nicht gänzlich zufrieden ist, „aber wir müssen es nehmen, wie es kommt und werden uns punktgenau auf dieses Spiel vorbereiten.“ Die vermeintliche Spielpause dient dem Team daher nur bedingt zur Erholung. „Klar lassen wir regenerative Elemente in unsere aktuelle Trainingsarbeit mit einfließen, aber wir nutzen den Freiraum insbesondere für die individuelle und punktuelle Trainingsgestaltung“, lässt Stroot wissen. „Unser Spiel lebt derzeit von einer hohen Intensität und erfordert eine hohe Leistungsbereitschaft. Wir haben uns in den ersten drei Ligaspielen und der Pokalbegegnung an die Grundregeln unserer Spielidee gehalten“, betont der Trainer damit, dass man mit dem Auftakt in die neue Saison durchaus zufrieden ist. Mit Duisburg und Herford jeweils auswärts hat man bereits beide Bundesligaabsteiger gespielt und hier trotz des jungen Durchschnittsalters der eigenen Mannschaft dokumentiert, dass man mithalten kann. Ziel wird es jedoch sein, die Arbeit mit der Mannschaft soweit zu forcieren, dass die Leistung künftig beständig abgerufen werden kann.

Beim FSV Gütersloh stehen nach drei Spieltagen derzeit ebenso 6 Punkte zu Buche. Dem deutlichen 6-2 Erfolg gegen die Reserve aus Potsdam folgte eine knappe 1-2 Niederlage gegen den 1.FC Lübars. „Dennoch wird unserer Einschätzung nach mit dem FSV Gütersloh auch in dieser sehr zu rechnen sein. Wir erwarten schon, dass sie ein gewichtiges Wörtchen in der Meisterschaftsfrage dieser Saison werden mitreden können“, sieht auch die Sportliche Leiterin Maria Reisinger ein schweres Pokalspiel auf die eigene Mannschaft zukommen. Doch es bleibt dabei: der eigenen Spielphilosophie folgen und unangenehm bleiben!