2. FBL - SVM-Frauen Sonntag gegen Wolfsburg

SVM-Frauen empfangen Spitzenreiter zum Abschluss der Hinrunde
VfL Wolfsburg II reist noch ungeschlagen ins Emsland – Statistik spricht für Meppen

Zum ihrem (vorgezogenen) Abschluss der Hinrunde 2016/2017 empfangen die Frauen des SV Meppen am Sonntagnachmittag die Bundesligareserve des VfL Wolfsburg. Ab 14 Uhr muss sich das SVM-Team dann in der Hänsch-Arena gegen den aktuell stärksten Sturm und die beste Verteidigung der Liga behaupten. Zum Jahresausklang soll es gegen den Tabellenführer aus Wolfsburg dennoch noch einmal spannend werden.

Der VFL Wolfsburg II gestaltete seine bisherigen neun Ligabegegnungen zumeist äußerst souverän und weist mit 37 geschossenen Toren bei lediglich drei Gegentreffern derzeit sowohl die beste Sturm-, als auch die vermeintlich beste Abwehrreihe auf. „Im Schnitt etwas über vier Treffer je Spiel und nur alle drei Spiele ein Gegentor, das sind schon beeindruckende Zahlen“, weiß auch SVM-Coach „Roger“ Müller, der den VfL in dieser Saison bereits persönlich unter die Lupe genommen hat.

Dennoch glaubt Müller auch am Sonntag mit seiner Mannschaft erfolgreich sein zu können; nicht (nur) wegen der Statistik. Dass der SV Meppen im bisherigen Vergleich erst einmal das Nachsehen hatte - und diese Niederlage liegt bereits drei Jahre zurück - vermag ein Indiz für einen vielversprechenden Fußballnachmittag zu sein. Müller glaubt jedoch vielmehr an die Qualitäten seiner Mannschaft, auch wenn diese ihr Potenzial in den vergangenen Spielen nicht durchweg hat abrufen können. „Wir brauchen uns auch gegen einen VfL Wolfsburg in dieser Verfassung nicht zu verstecken. Meine Mannschaft hat die Qualität jedem Gegner in dieser Liga Kopfzerbrechen zu bereiten. Wir wissen jedoch auch, dass wir uns im Spielaufbau keine Fehler erlauben dürfen und unsere Quote vor dem Tor passen muss.“

Die fehlende Treffsicherheit war in den vergangenen Spielen das größte Manko der Müller- Elf. Dass die Mannschaft trotz der zuletzt fehlenden Punktausbeute an Selbstbewusstsein eingebüßt hat, glaubt Müller nicht. „In punkto Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein sehe ich keine Probleme und wenn wir an Genauigkeit und Konzentration nur wenige Prozentpunkte wieder zulegen können, werden wir am Sonntag ein spannendes Fußballspiel sehen.“ (ml)