2.FBL - SVM muss bei Henstedt-Ulzburg ran

Hat der SV Henstedt-Ulzburg „Blut geleckt“? 

SV Meppen zu Gast im ‚Stadion Schäferkampsweg«

Eine Woche nach dem Auftaktmatch gegen den BV Cloppenburg treten die SVM- Frauen am Sonntag ihre erste Auswärtsaufgabe an. Um 14 Uhr wird im ‚Stadion Schäferkampsweg« das Spiel SV Henstedt-Ulzburg gegen den SV Meppen angepfiffen.

Der SV Meppen wartet in der noch jungen Saison auf das erste Erfolgserlebnis und fährt mit dem klaren Ziel von drei Punkten nach Schleswig-Holstein. Wirft man einen Blick auf die Statistik, vermag die Erfahrung für den SV Meppen zu sprechen. Denn während der SVHU jüngst in seine zweite Saison in der zweithöchsten deutschen Frauenfußball-Spielklasse gestartet ist, ist der SV Meppen seit der Premierensaison 2004/05 (inkl. dessen Vorgänger SV Victoria Gersten) fester Bestandteil der 2. Frauen-Bundesliga.

Schaut man sich jedoch die Entwicklung des SVHU in den vergangenen Monaten und die letzten Ergebnisse der von Tobias Homp und Tjark Thode trainierten Mannschaft an, dann muss man den Gastgebern nicht nur eine erfolgreiche Arbeit attestieren, sondern sollte auch ein Stück weit gewarnt sein. Henstedt-Ulzburg verfügt zweifelsohne über eine sehr gute Offensive. Alleine Alina Witt und Vera Homp erzielten in der vergangenen Spielzeit, die Henstedt-Ulzburg auf Platz 9 abschloss – 24 der 38 Saisontreffer. Jüngst schaltete das Team zudem den Herforder SV im DFB-Pokal der Frauen mit 3-1 aus und grüßt aufgrund eines 5-1 Erfolges gegen BW Hohen Neuendorf nach dem ersten Spieltag von Tabellenplatz 2. An Selbstbewusstsein sollte es dem Gastgeber daher nicht mangeln.

SVM-Coach „Roger“ Müller bescheinigt dem SVHU zudem eine hohe mannschaftliche Geschlossenheit und sieht hier eine weitere Stärke des kommenden Gegners. Mit Homogenität punktet jedoch auch der SV Meppen, der am Sonntag seine fußballerischen Qualitäten entfalten will, um die ersten drei Saisonpunkte einzufahren. Die noch junge Mannschaft hat in der Vorbereitung zur Saison insbesondere auch gegen höherklassige Gegner sehr viel Kreativität und Spielfreude vermittelt, konnte in den bisherigen beiden Spielen gegen Gütersloh und Cloppenburg jedoch nur ansatzweise daran anknüpfen. Das soll sich am Sonntag wieder ändern.

Leichte Entspannung gibt es auf personeller Ebene: Julia Bohlen ist wieder im Mannschaftstraining, auch Amelie Kröger erhöht ihr Trainingspensum zusehends. Weiterhin verzichten muss Müller auf Jessica Bos und Nina Rolfes. (ml)